Montag, 27. Juni 2016

Die letzten Tage...

Montag

Alena und ich leben waghalsig. So kennt man uns ja auch, immer der Gefahr auf der Spur! Kein Wunder also, dass wir uns an unseren ersten Urlaubstag ins Grenzlandbähnchen wagen. Außer uns traut sich fast keiner, die Bahn zu betreten. Schließlich fahren wir mit ein paar älteren Passagieren los, die wohl in ihrem Leben schon so viel erlebt haben, dass sie vor nichts zurück schrecken und einem schrecklich verliebten Paar los (Liebe macht ja bekanntlich blind, offensichtlich auch für Gefahr).
Die Bahn fährt ungefähr so schnell, wie ich bergauf laufe und wir bewegen uns scheinbar in der Zeit rückwärts, dafür strahlt die Sonne. Die Autos, in dem Stau, der sich hinter uns gebildet hat, genießen die Auszeit bestimmt auch!
Da das Audioprogramm nicht so einen hohen Informationsgehalt hat  („zu ihrer Linken befindet sich das Schwimmbad“), belauschen wir lieber das Paar hinter uns. „Die sind noch frisch“, stellt Alena fachmännisch fest. Ich nicke. Der Mann versucht, die Dame mit seinem Wissen zu beeindrucken. „Pischien ist französisch für Schwimmbad.“, erklärt er laut. Alena und ich können uns das Grinsen nicht verkneifen. Er scheint, sich seiner sicher zu sein oder er weiß, dass sie kein Wort französisch spricht — auf jeden Fall geht der Plan auf und die Frau ist beeindruckt von diesem Mann von Welt. Wie einfach wir Menschen doch manchmal sind.
Nach der todesmutigen Fahrt brauchen Alena und ich erstmal eine Stärkung. Es gibt ganz traditionell Flammkuchen. Während wir uns also den Bauch vollschlagen, sehen wir eine Klasse, die von ihrer Lehrerin zielstrebig zur Grenzbahn geleitet werden. Mitleidig schauen wir ihnen hinterher.






Dienstag

Gibt es Menschen, die keine Schmetterlinge mögen? Ich kenne Leute, die keine Katzen oder Hunde mögen und viele Insekten sind doch auch eher unbeliebt, aber gibt es tatsächlich Leute, die was gegen Schmetterlinge haben? Ich glaube nicht. Zumindest mögen Alena, Nath und ich die bunten Dinger. Das ist ein Grund, warum wir heute in Hunawihr sind. Die anderen Gründe sind jede Menge Storche und das schöne Ribeauvillé nebenan.




Mittwoch

Es ist heiß. Eigentlich das richtige Wetter für den See oder halt für Tsypras, deshalb geht es für uns heute nach Straßburg in den Europa-Rat. Antoine, unser Französisch Lehrer, hat Beziehungen und so kommt es, dass wir mit einem Besucherausweiß der niederländischen Botschaft erst mit der deutschen Botschaft rumlaufen und dann aufmerksam Tsypras lauschen. Er verurteilt die Sparpolitik und richtet den Appell an die EU dafür zu sorgen, dass EU-Bürger wieder Vertrauen in die Institutionen der EU setzen. Brexit. Die Flüchtlingskrise. Themen, um die man nicht drum herum kommt.  Er redet länger als vorgesehen und ich bin mir fast sicher, dass er genau das vorgesehen hat. Jetzt bleibt kaum Zeit für Fragen — Politik….



Donnerstag

Mist. Keine Milch mehr, Haferflocken und Zimt sind aber bereits in der Schüssel gelandet.  Ich müsste jetzt eigentlich nur in den Keller zur Küche gehen, allerdings laufe ich Gefahr, dass ich meine Arbeitskollegen oder sogar meinen Chef treffe, also wäre mein Schlafanzug vielleicht keine ideale Lösung. Mich extra umzuziehen und damit die Gemütlichkeit meines jetzigen Outfits auf zu geben, erscheint mir auch nicht sinnvoll. Ich frühstücke später.
Aus später wird nie, denn gegen 12 Uhr beschließen wir ins Freibad zu fahren und da ich mich bis dato noch nicht viel bewegt habe, wird es halt eine Pommes im Freibad.
Weisere Menschen als wir es sind, haben vielleicht bemerkt, dass wir uns wohl in der prallen Mittagssonne aufgemacht haben. Weisere Menschen hätten das wohl nicht getan. Zu Recht. Als wir wieder kommen, leuchten wir rot. Dank des Fahrradfahrens sind meine Oberschenken schön rot, während meine Waden wie zuvor einem Blattpapier ähneln, zusammen ergibt das die polnische Flagge, über die sich Daria, unsere polnische Mitbewohnerin, freuen kann.



Freitag

Es ist so heiß, so unglaublich heiß! So schön mein Zimmer auch sein mag, gerade verfluche ich es nur! Warum muss es auch im Dachgeschoss liegen? Das ist doch nicht okay. 
Kann man in Wärmestarre fallen? Gibt es das? Wenn ja ist mir das gerade passiert. Faul liege ich im Bett und traue mich fast nicht, mich zu bewegen. Es ist so schwül und dank unserer gestrigen Hummerrot-Aktion sollte ich mich wohl besser aus der Sonne halten — Freibad und See fallen also flach und es führt kein Weg am Kofferpacken vorbei.

Es ist schon komisch, dass ich dieses Wochenende zum letzten Mal arbeite und dann das Mont des Oiseaux verlasse. Im Moment realisiere ich das noch gar nicht, vielleicht, weil ich es nicht kann, vielleicht, weil ich es nicht will…

Dienstag, 31. Mai 2016

Über meine Arbeit Teil 2: David Hasselhoff, Schokolade und Tränen im Schwimmbecken

I’ve been looking for freedom“ trällert aus dem Radio und ich bewege dazu meine behandschuhte Hand samt Waschlappen halbwegs rhythmisch  über den Hintern einer Resident. Sie singt mit, allerdings in ihrer ganz eigenen Sprache. „Lalilululiiiile, lali lalalaa“ ist wohl einer der freiesten Interpretationen des Liedes, gleichzeitig aber auch einer der schönsten, deshalb schließe ich mich ihrem Beispiel an und gröle mit. Heraus kommt Komposition aus unmelodischen und schrägen Tönen in einer Sprache, die wohl nicht jeder versteht.  Der Soundtrack meines Arbeitsalltags hier.

Dann werden noch ein paar „Ra’s“ reingemischt. Die stammen aus dem Nebenzimmer von einem sehr ungeduldigen Resident. Er findet meinen Namen zu lang, weshalb er in Aufregung sich lieber auf die letzte Silbe beschränkt. Doof nur, dass in Frankreich „Ra“ (geschrieben: rat) Ratte bedeutet —welch schmeichelhafter Kosename! Das Nagetier hat ihm also versucht, zu erklären, was denn eigentlich eine Ratte sei. Als ich am Ende meiner Ausführungen mal nachgefragt habe, ob er das verstanden hat, kam ein einfaches „Non“ zurück. Naja, wenigstens ehrlich ist er.

Neben „Ra“ habe ich auch noch andere Spitznamen hier. Bei „schöne Prinzessin“ könnte man sich doch fast geschmeichelt fühlen, wäre es nicht der Fall, dass jeder weiblicher Educ unter 40 so genannt wird (ab 40 ist es dann „Maman“). Übrigens hat mich derselbe Resident, der mich mal eben adelig gemacht hat, zu seinem Geburtstag eingeladen und mir gleich verkündet, dass er einen Film als Geschenk haben möchte. Ich habe ihn daraufhin gefragt, ob ich auch ohne Film kommen dürfte. Großzügig hat er mir versichert, dass das kein Problem sei, ich könnte ihm auch Kaffee und Schokolade mitbringen…  

Untereinander können die Residents auch mal weniger charmant sein. So gibt es zum Beispiel eine Bewohnerin, die gerne mal Beinchen stellt und das sehr erfolgreich! Oder ein Resident, der, wenn ihn irgendwas nervt, einem anderen Resident die Hose runter zieht. Alles ganz nette Kleinigkeiten, die einem nach dem gefühlt in den Wahnsinn treiben würden, gäbe es da nicht diese Momente, die einen einfach zum Strahlen bringen.

Eine ganze Reihe dieser Momente habe ich mit J im Schwimmbad des Mont des Oiseaux. Er hat „activité piscine“ und es ist das erste Mal, dass ich ihn dabei betreue. Ich kenne ihn eigentlich ganz gut, da er in meiner Wohngruppe lebt, aber im Schwimmbecken habe ich ihn noch nicht erlebt und mir fallen fast die Augen aus dem Kopf als ich den kleinen Rollstuhlfahrer im Wasser laufen sehe. Er hangelt sich am Beckenrand entlang, ein breites Grinsen im Gesicht. Als er merkt, wie verwundert aber erfreut ich bin, bricht in Lachen aus. Es ist ein schrilles Lachen, das vor Glück strotzt.  Nach drei, vier Runde ist er dann aber auch gut erschöpft, sodass ich ihm unter die Arme greifen muss. Ich drehe ihn auf den Bauch und ziehe ihn über die Wasseroberfläche. „J, du fliegst!“ Er hat ein bisschen Angst und fängt an zu fluchen, gleichzeitig lacht er aber. Dann nehme ich ihn in den Arm, zähle bis drei und tue dann so, als würde ich ihn in Wasser schmeißen. Er freut sich wie ein kleines Kind.

J. ist sehr sensibel und hat Schwierigkeiten mit seinen Gefühlen fertig zu werden. Es ist also eigentliches nichts Besonderes, als der kleine Mann in Tränen ausbricht, trotzdem bin ich gerührt, als die erste Tränen über das immer noch lachende Gesicht laufen.

Montag, 21. März 2016

Paris, je t’aime — meistens zumindest

Paris, je t’aime. Naja, es geht so, denke ich, während ich mich gestresst durch die Menschenmasse quetsche. Gerade finde ich dich ein bisschen anstrengend. Meine Handtasche, in der sich Fotoapparat und Portemonnaie befinden, ist eng an meinen Körper gedrückt. Man kann mir die typische Angst, die über Touristen in solchen Vierteln einbricht, aus dem Gesicht ablesen: Bitte überfallt mich nicht! Paris mustert mich grinsend. Wer ist hier anstrengend?

Unser Hotel, das „f1 Paris Porte de Montmatre“, ist gerade noch so im 18. Arrondissement, also ganz am Rand von Paris. Es ist ein billiges Hotel und unser Viertel beweist erbarmungslos, dass Paris eben doch nicht nur aus Glanz und Magie besteht.

Jedem Morgen wenn wir das Hotel verlassen, wird mir das unweigerlich bewusst. Die Straße, die vom Hotel zur Metro führt, ist kaum begehbar. Zu unseren Füßen liegen Decken gespickt mit benutzten Kosmetika, alten Kleidungsstücken und Schuhen, die ihren dritten Besitzer suchen. Es sind Sachen, die bei uns wohl kaum einer noch kaufen würde, aber hier tummeln sich die Leute. Es ist laut und voll. Die Einheimischen scheinen zu wissen, wie man sich bewegen muss. Es gibt sowas wie einen Strom, den wir aber nicht folgen können.


Kurz ein- und ausatmen und dann kommt die Metro. Die Metro ist meiner Meinung ein Geniestreich. Sie ist einfach genial, schaut man sich diese unterirdische Vernetzung an, die es einen ermöglicht, fast überall hin zu gelangen. Allerdings hat auch sie, wie die meisten genialen Dinge, ihre Nebenwirkungen. Da wäre zum Beispiel das fehlende Tageslicht, das mich schon leicht depressiv stimmt (ja, wie bei jeder U-Bahn). Hinzu kommt, dass kaum einer redet — ich bin für jeden Straßenmusiker in der Metro dankbar, der diese Stille erstickt.
 Alles wirkt total distanziert, so als wäre man der Einzige in der Metro. Das ist man  aber sicher nicht, das ist spürbar. Paradoxerweise hat man nämlich unheimlich viel Körperkontakt mit Fremden. Ich habe bestimmt mit fünf Leuten Händchen gehalten, da wir uns einen Platz an der Haltestange geteilt haben.
Doch eine Metro scheint voll zu gehören und auch wenn die Metros innerhalb kurzer Zeit hintereinander kommen, wird man lieber zwischen den Türen eingeklemmt, als auf die nächste zu warten. Mich versetzt schon das Zuschauen in Schweißzustände, für die Parisienne ist es wohl alltäglich. Die Türen werden von den innen stehenden Passagieren auseinander gezogen und die Metro fährt mit kurzer Verzögerung weiter.
 Beim Verlassen der Metro stehen wir dann vor dem nächsten Problem. Wie komme man hier wieder raus? Wer einen Platz in der Metro ergattert hat, gibt ihn so leicht nicht wieder her. Die Leute sind zu Salzsäuren erstarrt. Jedes „Pardon“ oder „Excusez-moi“ unsererseits wird gekonnt ignoriert. Eine Flucht ist  nur mit viel Willens- und Körperstärke möglich, da Zauberwort heißt „Teckeln“.


Natürlich geht es zum Tour Eiffel — man kann ja gar  nicht nach Paris, ohne dem Tour Eiffel einen Besuch abzustatten. Nach den ersten drei Metern außerhalb der Metrostation bekommen wir circa 200-mal die Miniaturausgabe des Wahrzeichens angeboten, nach fünf Metern spreche wir unser „Non, merci“ bereits im Chor. Der echte Eiffelturm ist einfach beeindruckender, als die Schlüsselanhänger, die die Straßenhändler anbieten. Besonders bei Nacht ist der Anblick magisch.

Nächster Halt ist das Louvre. Sehr groß, sehr viele Impressionen, sehr anstrengend. Ich kann jedem nur empfehlen, für das Louvre viel Zeit einzuplanen. Es ist nun mal ein sehr umfangreiches Museum, das viel Konzentration beansprucht und für mich ist das am Ende zu viel. Besonders beeindruckt bin ich  von den Appartements von Napoleon, die an Dekadenz nicht zu überbieten sind. Um die Mona Lisa stehen natürlich Massen, die meisten versuchen, ein Selfie mit der Mona Lisa zu machen — als Außenstehender ist das sehr amüsant, anzusehen.

Montparnasse gefällt mir am meisten. Das Künstlerviertel beim Sacre Coeur ist wunderschön atmosphärisch. Und auch wenn wir kein Portrait von uns zeichnen lassen, bestaunen wir das ein oder andere Bild.

Allgemein laufe ich durch Paris mit großen Augen, denn die Architektur der Häuser hier hat es mir angetan. Sie ist imposant, aber ohne übertrieben zu wirken. Gerne würde ich mal auf einem der kleinen Pariser Balkonen frühstücken und dabei dem Trubel der Straßen zu gucken oder den Stuck am gegenüberliegenden Haus bewundern.

Abends, wenn wir zurückkommen, liegt das, was keiner haben möchte immer noch auf dem Gehweg. „Das solltet ihr fotografieren und an eure Familie schicken — nicht den Tour Eiffel!“, scherzt Nath. „Lieber nicht“, erwidert Alena schnell.




Sonntag, 31. Januar 2016

Halbzeit

„J’suis Lora“, stelle ich mich vor. Es folgt Lachen. Verständnislos schaue ich in die Runde. Habe ich ein Wort komisch ausgesprochen? Das ist doch ein Satz, den jeder nach der ersten Französisch-Stunde beherrscht. „Jetzt sagst du selbst schon Lora“, klärt mich Nathalie auf. Mir war das gar nicht aufgefallen, aber es stimmt: j’suis Lora.
Ende Januar bin ich fünf Monate hier. Halbzeit. Das ist komisch und ich weiß gar nicht so recht, wie ich darüber denken soll. Ich habe wunderbare Freundschaften geschlossen und vor allem viele neue Erfahrungen gemacht. Gute und solche, aus denen man lernt — zum Beispiel weiß ich jetzt, dass mir für eine Karriere als Barbier das nötige Talent fehlt und auch ein Nagelstudio kann ich ausschließen.
Ich nenne unsere Wohnung „mein Zuhause“ und meine damit die Menschen, die dort auf mich warten. Ich sage „merci“ und „d’accord“ ganz automatisch — selbst wenn ich Deutsch spreche. Ich stelle mich als „Lora“ vor, obwohl ich doch Laura heiße. Aber Lora ist eben auch da.
Mein Leben hat sich sehr verändert. Zwischen Wuppertal und Wissembourg liegen Meilen (im wörtlichen und übertragenen Sinn).  Ich bin mehr Großstadtgöre, als ich gedacht hatte, vermisse es mal eben in die Stadt zu gehen oder die Menschenmassen, die um einen herum trudeln — in Weiler leben gefühlt sechs Leute.
  Ich habe gelernt, dass Spontanität nicht eine reine Sache der Einstellung ist, sondern viel mit Möglichkeiten zusammen hängt. „Mal eben“ existiert hier nicht. Jeder Sortie will gut geplant sein. - Dürfen wir das Auto nehmen? - Die Kollegen sind damit auf Fortbildung. - Wann fährt der letzte Zug? – Um Acht. – Oh. Ja, mobil zu sein, ist schon toll.
Während ich im Dezember die Zeit hier wirklich genossen habe, war der Januar für mich nicht ganz so leicht. Verschiedene Sachen kamen zusammen und ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt. Aber Wolken ziehen vorbei und ich bin bereit für die nächsten fünf Monate.

Für Februar sind die Aussichten schon mal ganz ansehnlich: Es geht mit Alena nach Karlsruhe aufs MoTrip-Konzert, meine Familie kommt mich besuchen und der Kurzurlaub in Paris wird gebucht. Da kann man sich ja wohl nicht beklagen. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Winterimpressionen

Ich mag das Geräusch, das der Schnee unter meinen Füßen macht. Es ist kalt, schön kalt. Den Schal habe ich mir bis ins Gesicht gezogen. In Kombination mit meiner dicken Winterjacke und den Stiefeln lässt mich das zwar wie ein Gnom aussehen, doch das ist egal. Außer mir ist eh keiner draußen.

Seit mehreren Wochen fragt mich ein Resident, wann es dann endlich schneit. Er möchte flocons. Ich kann ihn verstehen. Ich möchte auch flocons. Glücklich schaue ich mich um.

Eine feine Schneeschicht legt sich langsam auf den grauen Asphalt. Puderzucker, denke ich. Wenn man den Blick zu den Bergen wendet, ergibt sich ein interessantes Bild: Laubbäume, die schon lange keine Blätter mehr tragen, zeichnen zarte weiße Konturen in die Landschaft, dazwischen ein paar Nadelbäume, die auf den schweren grünen Ästen hauchdünn Schnee tragen. Magnifique.

Es fängt stärker an, zu schneien. Die flocons schmelzen in meinen Haaren. In wenigen Minuten müssten meine Spuren verschwunden sein.